Membranentgasung

Membranentgasung

Entgasung um Dampf zu machen

Gelöste Gase können sich im Wasser-Dampfkreislauf störend bemerkbar machen. Sauerstoff wirkt oxidierend und fördert die Korrosion von metallischen Oberflächen (Rohrleitungen, Dampfkessel, Erhitzer, Turbinenschaufeln, usw.). Kohlendioxid kann sich negativ auf die Leitfähigkeit des Reinwassers auswirken oder auch die Regenerationszyklen von Ionenaustauschern verkürzen, was zu höheren Betriebskosten führt. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll, diese Gase aus dem Wasser zu entfernen.

Ein wirkungsvolles chemiefreies Verfahren stellt die Entgasung mittels Membranen dar. Durch Diffusion findet die Trennung der Wasser- von den Gasmolekülen an einer Membran statt. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann wirtschaftlich ein Restsauerstoffgehalt von < 1 µg/l bzw. ein Restgehalt an freiem Kohlendioxid von < 1 mg/l erreicht werden. Besonderer Vorteil der Membranentgasung ist einerseits der geringe Platzbedarf gegenüber der thermischen, Vakuum- bzw. Rieselentgasung, andererseits der niedrige Energiebedarf (geringe Temperatur des Wassers und geringer Vorlaufdruck < 5 bar notwendig). Außerdem kann der Chemikalienbedarf (Sauerstoffbindemittel, pH-Wert-Regulierung) deutlich verringert oder sogar ganz darauf verzichtet werden.

Membranentgasung ist ein bereits seit vielen Jahren bewährtes Verfahren zur Reduktion von gelöstem Sauerstoff und Kohlendioxid im Wasser.

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